Das stößt dem Rasen sauer auf

Kalk reguliert den pH-Wert des Bodens und schützt vor Moos und Rasenfilz

Das stößt dem Rasen sauer auf
Foto: djd

Sattgrün, dicht und kräftig soll er sein: Ein gut gepflegter Rasen ist der Stolz jedes Hobbygärtners. Die Realität sieht allerdings häufig anders aus: Jede Menge Moos, eine verfilzte Grasfläche und braune Flecken im Grün stören das Bild. Die Ursache dafür liegt im wahrsten Sinn des Wortes tiefer, nämlich im Boden und seiner Beschaffenheit. Vielerorts seien Böden zu sauer - das schaffe geradezu ideale Wachstumsbedingungen für das unerwünschte Moos und fördere eine Verfilzung der Rasenfläche.

Der Versauerung des Bodens entgegenwirken

Auswaschungen von Kalk, etwa bei jedem Regenschauer, führen mit der Zeit zu einer natürlichen Versauerung des Bodens. So einfach die Ursache, so schnell und wirksam kann der Freizeitgärtner dem Problem auch begegnen, indem er verloren gegangenen Kalk wieder dem Erdreich zuführt. Das gilt besonders für die obere, stark durchwurzelte Bodenschicht. Ist der pH-Wert dort zu niedrig, breite sich Moos gerne aus. Zudem sind viele Böden so verdichtet, dass sich der Luft- und Wasserhaushalt verschlechtere und somit das Wurzelwachstum der Rasenpflanze gestört wird.

Mit Grün-Kalk durch die kalte Jahreszeit

Wie sauer ein Boden ist, lässt sich ganz einfach am pH-Wert erkennen. Empfohlen für Grasflächen werden Werte von 5,5 bis 6,7. Als Faustregel gilt, dem Boden pro Jahr und Quadratmeter etwa 40 bis 50 Gramm Kalk zuzuführen, um die natürlichen Verluste auszugleichen. Spezielle Produkte regulieren den pH-Wert, verbessern die Bodenstruktur und beugen Staunässe vor. Ein guter Zeitpunkt für das Kalken ist der Herbst. So kommt das Grün gestärkt durch die kalte Jahreszeit und Moos erhält erst gar keine Chance, sich auszubreiten. Wenn das Grün von vielen Füßen im Sommer strapaziert wurde, ist jetzt auch die beste Gelegenheit, etwas gegen kahle Stellen zu unternehmen und die entstandenen Lücken neu zu begrünen.

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