Die Mietpreisspanne wird immer größer

Wohnungen sind begehrt und teuer

Die Mietpreisspanne wird immer größer
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Universitätsstädte profitieren von der Attraktivität für junge Menschen. „Darüber sind wir sehr froh, doch der Vorzug hat seinen Preis“, sagt Michael Fehr, Geschäftsführer von Immobilien Winter in Heidelberg. „Wohnungen sind knapp und teuer. Das wird besonders zu Semesterbeginn immer wieder deutlich.“ Im vergangenen Jahr wurden die Unterschiede bei den Mieten in Städten mit mehr als 10.000 Studenten größer. In München zahlen Studierende zum Beispiel 18,70 Euro pro Quadratmeter, in Gelsenkirchen dagegen nur 5,20 Euro. Das ist ein Unterschied von knapp 360 Prozent. In einem Mietpreis-Check von Immowelt.de wurde deutlich, dass die teuersten Städte in der Mitte oder im Süden Deutschlands liegen. Nach München folgt Frankfurt am Main mit einer Kaltmiete von 15,50 Euro pro Quadratmeter. Ingolstadt und Stuttgart belegen mit 14 Euro bzw. mit 13,90 Euro die nachfolgenden Plätze. Heidelberg steht unter 64 Städten auf Platz 13 mit 12,20 Euro. Die günstigsten Unistädte liegen im Osten und im Ruhrgebiet. Mit 5,20 Euro pro Quadratmeter sind Chemnitz und Gelsenkirchen die preiswertesten Städte. In Magdeburg (5,80 Euro), Wuppertal (6,10 Euro) und Duisburg (6,20 Euro) sind die Kaltmieten für Studentenwohnungen ebenfalls günstig. Verstärkt wird dieser Trend dadurch, dass die Mieten in den teuersten Universitätsstädten weiter steigen, in den günstigen dagegen überwiegend gleich bleiben oder sinken. Einzig Stuttgart und Ulm bilden eine Ausnahme: Dort sanken die Preise um 19 bzw. 13 Prozent.

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