Wärmepumpe statt Wärmedämmung

Mit regenerativen Energien die strengeren Vorgaben der EnEV im Neubau erreichen

Wärmepumpe statt Wärmedämmung
Foto: djd

Im Jahr 2014 trat die neue Energiesparverordnung (EnEV) in Kraft. Sie gilt für alle Gebäude, die beheizt oder klimatisiert werden. Im Januar 2016 hat der Gesetzgeber die Energiestandards für Neubauten weiter verschärft: Der erlaubte Jahres-Primärenergiebedarf eines Gebäudes sinkt nochmals um 25 Prozent. Erfüllen lassen sich die neuen Anforderungen entweder durch zusätzliche Maßnahmen an der Gebäudehülle - etwa durch eine extreme Dämmung der Außenwände oder sehr gut isolierende Fenster -, oder durch den Einsatz regenerativer Energien für die Heizung.

Die Kosten für den Neubau so gering wie möglich halten

Ein wichtiger Vorteil der Wärmepumpe gegenüber Maßnahmen an der Gebäudehülle ist, dass eine Heizung in jedem Fall eingebaut wird, während mehr Dämmung auch zusätzliche Kosten verursacht. Ideal sind Kompaktanlagen mit integriertem Warmwasserspeicher. Die kompakten Anlagen benötigen nur wenig Raum im Haus. So können sie ohne Weiteres neben Waschmaschine und Trockner im Hauswirtschaftsraum untergebracht werden.

Strengere Regeln mit erneuerbaren Energien erfüllen

Die verschärften gesetzlichen Anforderungen lassen sich sehr gut mit einer modernen Wärmepumpe erfüllen. Die Wärmepumpe nutzt die regenerative Umweltenergie und produziert keine direkten Emissionen, da sie ohne Verbrennung arbeitet. Dadurch werden beim EU-Energielabel beste Bewertungen und Energieeffizienzklassen von A+ und besser erreicht. Wärmepumpen sind zudem häufig Smart-Grid-ready und können somit in ein intelligentes Stromnetz eingebunden werden. Außerdem ist eine Kombination mit einer Solaranlage oder einem weiteren Wärmeerzeuger besonders einfach möglich. In Verbindung mit einer Fußbodenheizung liefert die Wärmepumpe nicht nur Heizwärme, sondern kann das Haus im Sommer auch kühlen.

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